Fragen rund um die Ponyschule Seelenpferdchen


 

Leistungen

Bei mir steht nicht das Reiten im Vordergrund, sondern der Umgang mit den Ponys und allem was dazu gehört - also die Basis des Reitens. Das heißt zum einen Dinge, die in vielen Reitschulen aus Zeitmangel zu kurz kommen...

 

...wie zum Beispiel:

  • putzen (wie, womit und was ist was)
  • Ponys richtig anbinden
  • satteln
  • trensen
  • Ausrüstung von Pferd und Reiter
  • Pferdehaltung und Fütterung*
  • wie führe ich ein Pony
  • Pferdesprache und Pflege      
  • Themen wie der Pferdehuf oder wie sieht ein Pferd von innen aus*

...und natürlich auch ein Gefühl für das Pferd zu entwickeln, ausbalanciertes Sitzen, Gleichgewicht und Koordination.

 

 

Welche Ausrüstung braucht Ihr Kind?

Das Tragen eines geprüften Helms ist Vorschrift ( am Besten mit einer Drei- oder Vierpunktbefestigung, er sollte genau passen und so eingestellt sein, dass er fest sitzt ). Dabei ist es egal, ob ihr Kind einen Reithelm oder ein Fahrradhelm mitbringt. 

Festes Schuhwerk (am besten knöchelhoch - schlecht sitzende Gummistiefel bitte vermeiden - rutschen ständig) ist auch noch wichtig.

Lange, bequeme Hosen sind auch im Sommer Pflicht.

Bitte immer wetterfeste Kleidung anziehen.

 

 

Warum Ponyschule und nicht Reitschule?

Ich möchte den Kindern den Spaß im Umgang mit Ponys und die Freude am Reiten vermitteln. Die Grundlagen kommen in vielen Reiterhöfen zu kurz. Dort ist man oft weder auf die kleinen Reiter ausgerichtet, noch ist ausreichend Zeit vorhanden.

 

Bei mir lernen Kinder spielerisch und kindgerecht die Basis. Es gibt Spiele rund ums Pferd und mit Ponys. Sie meistern Hindernisse mit und auf den Ponys im Schritt und ohne Sattel (die Ponys haben einen Gurt mit Griffen), um das Körpergefühl und die Körperwahrnehmung mit allen Sinnen zu schulen.

 

Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die selber oder deren Kinder schlechte Erfahrungen in Reitschulen gemacht haben und so den Spaß am Reiten verloren haben. Es fehlt einfach die Basis und/oder sie werden zu früh einfach aufs Pferd gesetzt. Kinder sind erst ab dem sechsten - manchmal soger erst ab dem achten Lebensjahr motorisch und kognitiv in der Lage, ein Pferd eigenständig zu reiten und die Hilfen richtig einzusetzten.

Hier setze ich an und möchten eine Brücke schaffen, damit die Kinder eine solide Basis bekommen für welche Reitweise auch immer sie sich später entscheiden werden.

 

 

 

So gesund ist Reiten

  1. Reiten belebt das Gehirn                                                                                                                                                                                                        Alleine der Grundsitz verlangt eine hohe Koordinationsfähigkeit des Reiters, da er sich mit Rhythmusgefühl und Gleichgewichtssinn der Bewegung des Pferdes anpasst, gleichzeitig die Qualität der Pferdebewegung beeinflusst und dazu Arme, Hände, Oberkörper und Beine unabhängig voneinander einsetzt. Das stellt höchste Ansprüche an das zentrale Nervensystem.
  2. Reiten hilft Gehbehinderten
    Der Schritt des Pferdes ähnelt der Bewegung des Menschen, denn das Pferd überträgt dabei rund hundert dreidimensionale Reize pro Minute auf den Oberkörper des Reiters. Der Reiter erfährt ein Bewegungsmuster, das exakt dem des Gehens entspricht.
  3. Reiten stärkt den Rücken
    Reiten wirkt nicht rückenschädigend sondern stärkend. Muskulatur wird aufgebaut und die Reize des Trabens halten die Bandscheibe fit!
  4. Reiten macht den Kopf frei
    Der Reiter konzentriert sich auf sein Pferd und nicht mehr auf seine Gedanken und Probleme!
  5. Reiten ist ein Angstkiller
    Weil Reiter permanent ihre Gefühle kontrollieren, um ihr Pferd nicht zu verunsichern, sind sie auch außerhalb des Reitstalls meistens schnell in der Lage, ihre Emotionslage zu erkennen und vernünftig zu handeln. Das erhöht das Maß an Selbstreflexion und Selbstkontrolle.
  6. Reiten spiegelt Persönlichkeit
    Wie das Pferd den Reiter widerspiegelt, offenbart auch der Sitz des Reiters seine Persönlichkeit.
  7. Reiten bereitet aufs Leben vor
    Kinder, die reiten, entwickeln einer Studie zufolge viele positive Eigenschaften, die später im Alltag und Berufsleben von Nutzen sein werden. Eine Studie von Neun- bis Zwanzigjährigen hat ergeben, dass Reiter Strategien entwickeln, um langfristige Ziele zu verfolgen.
  8. Reiten verhindert Krankheiten
    Wissenschaftlich sei erwiesen, dass Kinder und Jugendliche wegen Bewegungsarmut immer größere Probleme mit der Balance haben.
    Gleichgewichtsstörungen beeinträchtigen aber auch andere Sinnesbereiche, wie die Wahrnehmungsfähigkeit. Eine Studie hat ergeben, das reitende Kinder im Vergleich zu unsportlichen Kindern eine exaktere Raum-Zeit-Orientierung haben, Konflikte besser lösen, dass sie kreativer sind, abstrakter denken und sich besser konzentrieren können.                                                                                                                      Ein Auszug aus der Reiter Revue International 10/2009

Durch die Pflege und den Umgang mit Tieren werden einerseits die körperlichen und andererseits auch die geistig-seelischen Fähigkeiten entwickelt, sowie das Verantwortungsbewusstsein gestärkt.

Die Kinder lernen mit dem Pferd in einen sozialen Prozess zu treten und erkennen so, wie leicht es ist, problemlos mit dem Pferd zu kommunizieren. Außerdem entwickeln sie Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit.

Durch die Arbeit mit dem Pferd wird Vertrauen und ein angemessenes Selbstwertgefühl aufgebaut, sowie eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit. Sie lernen Regeln und einen strukturierten Ablauf.

 

 

Was, wenn die Kinder "richtig" reiten wollen?

Da ich in der Ponyschule Seelenpferdchen die Kinder individuell fördere und da abhole, wo sie stehen, habe ich immer ein Auge auf den jeweiligen Leistungsstand. Dieses Wort benutze ich nur ungern, da es bei uns nicht um Leistung, sondern um Spaß und Freude mit den Ponys und am Reiten geht. Jedoch weiss ich, dass einige Eltern (und manchmal auch Kinder) gerne möchten, dass ihre Kinder "weiterkommen". Sollte ich merken, dass ein Kind bei mir unter- oder überfordert ist, sich langweilt oder ähnliches, werde ich das Gespräch mit den Eltern suchen.

 

Habt ihr noch Fragen? Dann sprecht mich gerne an.

 

* dies sind Themen, die hauptsächlich im Pony-Führerschein besprochen werden


Seelenpferdchen-Die Ponyschule

Sarah Schrage

49134 Rulle/Wallenhorst
Telefon: +49 1520-7305402  

Mail: dieponyschule@seelenpferdchen.de

Ab sofort gibt es bei uns die

Lese-Reitschule von Ponykram.
Ponykram ist die Lese-Reitschule für pferdebegeisterte Kinder ab 6 Jahren. In jeder Ausgabe gibt es viel Wissenswertes rund um artgerechte Pferdehaltung und pferdegerechtes Reiten. Dazu lustigen Rätselspaß und tolle Ausmalbilder zum Thema.


"Zwei Beine bewegen deinen Körper - Vier Beine bewegen deine Seele"